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4 weeks ago

KJGV 1797 Rheinbrohl e.V.

KJGV-Theatergruppe präsentiert Theater für die heimischen 4 Wände

Im vergangen Spätherbst fand im Römersaal nach fast zweijähriger Pause an zwei ausverkauften Abenden, wieder ein Theaterabend des Kath. Junggesellenvereins 1797 Rheinbrohl e.V. statt. Für einen großen Teil des sehr junge Ensembles, war dies die erste Bühnenerfahrung. Nach dem man mit dem Stück und der eigenen Darbietung, das Publikum begeistern konnte, reiften um die Weihnachtszeit die ersten Gedanken um ein neues Stück für das kommende Jahr.

Nachdem in der ersten Januarwoche der erste Vorstand des neuen Jahrzehnts gewählt war und man auch den Säuball erfolgreich über die Bühne gebrachte hatte, begann man mit weitergehenden Planungen für ein Theater im Jahr 2020. Zeitgleich bereitet sich auf dem asiatischen Kontinent immer stärker das neuartige COVID-19-Virus aus. Anfang März traf man sich zum ersten Treffen mit der Theatergruppe um die ersten Proben zu planen, zu diesem Zeitpunkt war noch keinem der Beteiligten klar, wie radikal sich unser Zusammenleben in den nächsten Wochen ändern würde.

Um Ihnen die Zeit von „Social distancing“ ein wenig humorvoller zu gestalten und die Zeit bis zur nächsten Veranstaltung des KJGV zu überbrücken, haben Sie jetzt die Möglichkeit eine DVD der Aufführung von „Für die Familie kann man nichts“ von Hans Schimmel zu erwerben. Somit haben Sie die Chance sich das Stück jederzeit Zuhause anzuschauen und sich das Theater ins heimische Wohnzimmer zu holen. Die Spieldauer der DVD beträgt ca. 100 Minuten und kostet 10€.

Bestellungen werden unter festausschuss.kjgv@gmail.com entgegengenommen. Die DVD´s werden ab dem 20. Mai ausgeliefert.
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1 month ago

KJGV 1797 Rheinbrohl e.V.

1947: Als die Kirmes verschoben werden musste

Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, wird zwangsläufig Begegnung mit der Internet-Erfindung des sogenannten „Throwback Thursday“ (zu Deutsch: Rückfall-, eher noch Rückblick-Donnerstag) gemacht haben, bei dem, wie der Name es andeutet, donnerstags an etwas Vergangenes erinnert wird. Wir möchten dabei heute die Uhren auf das Jahr 1947 zurückstellen (Es ist natürlich selbstverständlich auch möglich, diesen Artikel an einem anderen Tag zu lesen, ohne dass er seine eigentliche Bedeutung verliert).

Bereits 1946 hatte es nach mehr als siebenjähriger Pause wieder Kirmesfeierlichkeiten in Rheinbrohl gegeben, wenngleich die Militärregierung die Erlaubnis zur Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit des Rheinbrohler Junggesellenvereins erst im folgenden Jahr erteilen sollte. Auch 1947 herrschte noch eine schwierige Allgemeinlage, es fehlte an Lebensmitteln und Brennmaterial; viele Trümmer, die an die Grauen des zweiten Weltkriegs erinnerten, waren noch nicht beseitigt. Dennoch fassten die Junggesellen im April den Entschluss, die Kirmes im September in besonders festlichem Rahmen zu begehen, da sich die Vereinsgründung zum 150. Mal jährte. Erstmals seit 1922 sollte es einen historischen Festzug geben. Die Vorstandsmitglieder trafen sich jeden Samstag, um sich gegenseitig über den Fortgang der Arbeiten zu berichten. Als Ende August die Vorbereitungen weitestgehend abgeschlossen waren, erkrankten einige Rheinbrohler an Typhus. Acht Tage vor der Rheinbrohler Kirmes sprach der Landrat ein Verbot für alle öffentlichen Veranstaltungen aus, welches die französische Militärregierung donnerstags bestätigte. Sämtliche Verhandlungsversuche seitens der Junggesellen, die Kirmes an ihrem ursprünglichen Termin doch noch zu retten, blieben erfolglos. Einzig der Gottesdient durfte bestehen bleiben, was nicht nur ein großer Unterschied im Vergleich zur aktuellen Corona-Pandemie ist, sondern auch den Stellenwert der Kirche in der damaligen Zeit verdeutlicht.

Man kam überein, die Rheinbrohler Kirmes nicht komplett ausfallen zu lassen, sondern sie lediglich um drei Wochen zu verschieben, wenn bis dahin keine neuerlichen Krankheitsfälle auftreten würden. Nach großem Zittern und Bangen erteilten die Behörden am Monatsende endlich die erforderliche Genehmigung, da glücklicherweise keine weiteren Typhus-Erkrankungen festgestellt wurden. Am 29. September 1947 konnte die Rheinbrohler Kirmes in traditioneller Art und Weise nachgefeiert werden, sogar der Scheibenkönig wurde erstmals seit dem Kriegsende wieder am Nachkirmessonntag ausgeschossen.

An der Stelle muss wahrscheinlich niemandem erklärt werden, weshalb wir uns gerade für dieses Stück aus der Vergangenheit des Junggesellenvereins entschieden haben. Eigentlich sollte sich unser nächster Artikel mit den Planungen für das Jubiläumsjahr 2022 beschäftigen. Wir wollten über die Zusammensetzung des Festausschusses informieren und den Termin für einen Bürgerinformationsabend im Römersaal bekanntgeben, bei dem wir uns im besten Fall über zahlreiche interessierte Helferinnen und Helfer gefreut hätten.
Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Die Corona-Pandemie hat uns genauso überrascht und komplett überrollt, wie wahrscheinlich jeden von Ihnen. Dass so etwas in der heutigen, auf alles vorbereiteten Zeit passieren kann, hat sich niemand ernsthaft vorstellen können. Ebenso wenig, dass unser weltweit führendes Gesundheitssystem einmal ernsthaft droht, an seine Grenzen zu gelangen. Dass es uns nicht mehr uneingeschränkt erlaubt ist, zu jeder Tages- und Nachtzeit genau dahin gehen zu können, wohin wir wollen. Dass wir unseren Freunden und sogar unserer Familie noch nicht einmal mehr die Hand geben dürfen, wenn wir sie sehen. Dass wir unser Zuhause nur noch in dringenden Fällen wie Arztbesuchen oder Wocheneinkäufen verlassen und uns ansonsten von anderen Menschen fernhalten sollen, Stichwort „social distancing“, hätten wir niemals für möglich gehalten. Dass so viele Geschäfte, Konzerne, Vereine drohen, wirtschaftlichen Totalschaden zu erleiden, weil ihnen schlichtweg die Einnahmen fehlen, um die weiterhin bestehenden Ausgaben decken zu können, ist Teil des langen Rattenschwanzes, der folgen wird. Das Löschwasser richtet mindestens so viel Schaden an wie das Feuer, trotzdem ist es überlebenswichtig, weil es ansonsten immer weiter brennen würde, bis nichts mehr übrig ist.

Jetzt ist es natürlich über alle Maßen unstrittig, dass man die Jahre 1947 und 2020 nur bedingt miteinander vergleichen kann. Was die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen für den Erhalt und Wiederaufbau unseres Landes leisten mussten, übersteigt mit jahrzehntelangem Abstand nach wie vor jede Vorstellungskraft. Niemand von uns weiß heute, was es wirklich bedeutet, Hunger zu leiden und welche Entbehrungen in der damaligen Zeit notwendig waren. Wir sind es gewohnt, jeden Tag neu entscheiden zu können, worauf wir heute Lust haben, und das auch zu bekommen. Wenn dann mal nicht die Apfelsorte vorrätig ist, die man üblicherweise bevorzugt, ist der Tag schon gelaufen.

Vielleicht lehrt uns die momentane Situation, dass wir an mancher Stelle genügsamer sein sollten. Wir haben das Gespür dafür verloren, was im Leben wirklich an erster Stelle stehen müsste. Und dass wir Teil einer Gesellschaft sind, die nur gemeinsam bestehen kann, weil wir alle aufeinander angewiesen sind. Eine Gesellschaft ohne Hamsterkäufe, in der man sich an die vorgegebenen Spielregeln hält, damit wir am Ende des Tages alle gemeinsam so gut wie möglich aus der Krise hervorgehen, die richtigen Dinge mitnehmen und die falschen zurücklassen.

Im Augenblick besteht ein bundesweites Verbot für Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020. Das Oktoberfest, Pützchens Markt und weitere Veranstaltungen im September wurden bereits abgesagt. Sollte sich die Lage bis Anfang September so entwickeln, dass die Rheinbrohler Kirmes dennoch in gewohntem Rahmen gefeiert werden kann, wird sie wohl ein emotionales Ausmaß erreichen, welches selbst für unser ältestes und schönstes Heimatfest eine vollkommen neue Stufe bedeutet.

Und wenn das Veranstaltungsverbot, was wir alle nicht hoffen, auch über den August hinaus Bestand hat oder die Situation schlichtweg so ist, dass die Vernunft einer traditionellen Kirmes im Wege steht, hat uns der Junggesellenverein Hand in Hand mit der Bevölkerung bereits 1947 gezeigt, dass es auch andere Wege gibt, wenn man es nur möchte. Vielleicht ändert sich dann die Form, nicht aber der Inhalt. Und das ist schließlich das, worum es geht.
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Der 1. Mai ist für viele einer der schönsten Tage im Jahr und man freut sich lange auf ihn. Dieses Jahr ist leider anders. Aufgrund der Richtlinien vom 15.4.2020 können wir dieses Jahr leider keine Rockenfelder Kirmes ausrichten und auch das Wandern muss dieses Jahr leider ausbleiben. Wir hoffen dass ihr dennoch mit Freude durch den 1. Mai gehen und danken euch bereits im voraus für euer Verständnis und den zusammenhalt der in dieser Zeit besonders wichtig ist. Wir wünschen euch eine abwechslungsreiche Zeit und bleibt gesund. ... See MoreSee Less

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2 months ago

KJGV 1797 Rheinbrohl e.V.

Für alle, die sich tagtäglich für das Leben anderer einsetzen. Für alle, die uns einen vermeintlich „banalen“ Einkauf ermöglichen und für alle, die sich an die Vorgaben der Experten halten - VIELEN DANK!
Für euch erstrahlt unsere Kirche in bunten Farben als Symbol der Dankbarkeit.
Doch auch für diejenigen, dich sich sorgen um ihre eigene Gesundheit machen oder die Gesundheit ihrer liebsten - seid füreinander da und unterstützt euch, wir wünschen euch allen nur das beste und viel Kraft in diesen Zeiten, und vor allem natürlich frohe Ostern!
#einehandwäschtdieandere #socialdistancing #heimat #danke #staystrong #corona
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2 months ago

KJGV 1797 Rheinbrohl e.V.

St. Suitbert strahlt zu Ostern

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Ein Osterfest ohne Gottesdienste in der gewohnten Form - bislang sicher undenkbar. Kein Beisammensein am Osterfeuer, dazu eine menschenleere Pfarrkirche. Es ist in diesen Zeiten schwierig, das Osterfest greifbar zu machen. Die Glocken in St. Suitbert aber werden läuten. Und die Kirche wird erstrahlen. Die Kirchengemeinde und der katholische Junggesellenverein möchten mit einer besonderen Illumination der Pfarrkirche an Ostersamstag, -sonntag und -montag ein Zeichen der Dankbarkeit an alle richten, die sich in diesen Zeiten für ihre Mitmenschen in besonderem Maße einsetzen. Für den Zusammenhalt in unserem Dorf und darüber hinaus. An den drei Tagen wird die Kirche jeweils von 21:00 bis 0:00 Uhr bunt erstrahlen. Hierfür bedanken wir uns vorab bei MBE Licht- und Tontechnik.
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